Das Medaillon der vergessenen Frauen
Erscheint 01.09.2026 496 Seiten, Hardcover Format: ca. 13,0 x 21,0 cm Bestellnummer: 9216 ISBN: 978-3-96269-216-2 Beschreibung Im Berlin der 1920er- und 1930er-Jahre kämpft die Chirurgin Edith Peritz gemeinsam mit weiteren engagierten Frauen im ersten deutschen Soroptimistinnen-Club für Gleichberechtigung, berufliche Anerkennung und Selbstbestimmung – bis der aufkommende Nationalsozialismus ihr Leben und ihre Ideale zunehmend bedroht. Jahrzehnte später stößt die Lehrerin Viktoria auf ein geheimnisvolles Medaillon und beginnt, die verschütteten Lebensgeschichten dieser mutigen Frauen aufzudecken. So verwebt sich eine bewegende Spurensuche mit einer historischen Erzählung über Mut, Widerstand und weibliche Solidarität. Inhalt des Buches »Wir wollen nicht mehr die Frauen sein, die ihren berühmten Männern den Rücken freihalten und bei Preisverleihungen statt eines eigenen Preises einen Blumenstrauß bekommen.« Als die Lehrerin Viktoria in einer alten Gartenlaube eine verrostete Keksdose findet und darin ein rätselhaftes Medaillon entdeckt, stößt sie auf ein Kapitel deutscher Geschichte, das lange im Verborgenen lag – und sie nicht mehr loslässt. Die Spur führt in das Berlin der 1920er-Jahre: zur jungen Chirurgin Edith Peritz und zu einer Gemeinschaft außergewöhnlicher Frauen. Sie behaupten sich in einer von Männern dominierten Welt, sind Teil des pulsierenden Lebens der Metropole, verfolgen unbeirrt ihre beruflichen Ziele, stehen füreinander ein – und lieben leidenschaftlich. Doch als die politische Stimmung zu kippen droht, Gewalt und Einschüchterung um sich greifen, geraten ihre Errungenschaften, ihre Beziehungen und ihr Leben selbst in Gefahr. Die Frauen müssen Entscheidungen treffen, die ihr Leben für immer verändern. Für wen ist dieses Buch besonders geeignet? Dieses Buch richtet sich an: Leserinnen und Leser historischer Romane Leserinnen und Leser, die sich für Geschichten mit starkem Fokus auf weibliche Lebensgeschichten und wahre historische Hintergründe interessieren alle, die sich für Frauenrechte, Emanzipation und gesellschaftlichen Wandel im frühen 20. Jahrhundert interessieren alle, die bewegende Geschichten über Mut, Widerstand und Solidarität in politischen Umbruchzeiten suchen Das Buch eignet sich für alle, die sich für historische Romane mit starken Frauenfiguren, Themen wie Emanzipation und Widerstand sowie eine spannende Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart interessieren. Warum dieses Buch heute relevant ist Das Medaillon der vergessenen Frauen macht die oft übersehene Geschichte weiblicher Pionierarbeit und ihres Einsatzes für Gleichberechtigung in einer politisch hochbrisanten Zeit sichtbar. Beeindruckende Frauen der deutschen Geschichte werden hier aus der Vergessenheit geholt. Der Roman zeigt, wie Frauen bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren für Rechte, berufliche Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe kämpften – Themen, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben. Durch die Verbindung von historischer Erzählung und moderner Spurensuche wird zudem deutlich, wie sehr Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft sind und welche Bedeutung Erinnerung für unser heutiges Verständnis von Freiheit und Solidarität hat.
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