Oophaga pumilio “Bastimentos Gold Dust“

Oophaga pumilio “Bastimentos Gold Dust“

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Oophaga pumilio „Bastimentos Gold Dust“ – farbstarke Form aus Panama Oophaga pumilio „Bastimentos Gold Dust“ gehört zu den optisch besonders interessanten Formen des Erdbeerfröschchens. Die Tiere werden der Bastimentos-Population aus Bocas del Toro in Panama zugeordnet und zeigen eine attraktive Farbgebung, die ihnen die Bezeichnung „Gold Dust“ eingebracht hat. Dabei ist es nicht allein die Farbe, die Oophaga pumilio für uns interessant macht. Die Tiere sind tagaktiv, aufmerksam und nutzen ein gut eingerichtetes Terrarium intensiv. Territorialverhalten, Balz und vor allem die ausgeprägte Brutpflege sorgen dafür, dass sich bei einer funktionierenden Haltung immer wieder neue Verhaltensweisen beobachten lassen. Haltung von Bastimentos Gold Dust Bei Oophaga zählt für uns nicht einfach nur die Größe des Terrariums. Entscheidend ist, wie viel nutzbarer Lebensraum darin entsteht. Ein dicht bepflanztes und dreidimensional strukturiertes Regenwaldterrarium bietet den Tieren unterschiedliche Ebenen, Sichtschutz und Rückzugsmöglichkeiten. Bromelien, Lianen, Wurzeln, Rankenpflanzen und eine strukturierte Rückwand eignen sich hervorragend, um aus der vorhandenen Fläche möglichst viele nutzbare Bereiche zu schaffen. Als Orientierung empfehlen wir ein Terrarium ab etwa 60 × 45 × 60 cm mit guter Strukturierung. Temperaturen von etwa 24–26 °C am Tag haben sich für die Haltung bewährt. Wichtig ist außerdem eine hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit ausreichender Luftbewegung. Dabei bedeutet Regenwaldhaltung nicht, dass das komplette Terrarium permanent nass sein muss. Nach der Beregnung dürfen einzelne Bereiche wieder abtrocknen. Dadurch entstehen unterschiedliche Mikroklimazonen, zwischen denen die Tiere selbst wählen können. Bromelien gehören für uns dazu Ein Oophaga-Terrarium ohne Bromelien würde für uns einen wichtigen Bestandteil verlieren. Sie schaffen Deckung und zusätzliche Aufenthaltsbereiche und können gleichzeitig kleine Wasserstellen bereitstellen. Gerade im Zusammenhang mit dem natürlichen Fortpflanzungsverhalten von Oophaga pumilio sind solche Strukturen besonders interessant. Nach dem Schlupf werden die Kaulquappen zu geeigneten kleinen Wasserstellen transportiert. Anschließend übernimmt das Weibchen einen weiteren wichtigen Teil der Brutpflege und versorgt die Kaulquappen mit unbefruchteten Nähreiern. Dieses Verhalten im eigenen Terrarium beobachten zu können, ist für uns einer der größten Reize bei der Haltung von Oophaga. Fütterung – klein und regelmäßig Oophaga pumilio benötigt kleine Futtertiere. Eine bewährte Grundlage sind Drosophila, ergänzt durch Springschwänze und weiteres geeignetes Kleinstfutter. Ein gut eingefahrenes bioaktives Terrarium bietet zusätzlich eine natürliche Mikrofauna, die von den Fröschen immer wieder abgesucht wird. Wir bevorzugen eine regelmäßige Fütterung mit passenden kleinen Futtertieren gegenüber großen Futtermengen in längeren Abständen. Eine zuverlässige Versorgung mit geeigneten Vitamin- und Mineralstoffpräparaten gehört ebenfalls zu einer langfristig erfolgreichen Haltung. Was Bastimentos Gold Dust für uns interessant macht Natürlich fällt bei Bastimentos Gold Dust zuerst die Färbung ins Auge. Bei Oophaga pumilio sollte man sich aber nicht darauf versteifen, dass jedes Tier exakt gleich aussehen muss. Farbintensität, Zeichnung und Entwicklung können sich von Tier zu Tier unterscheiden. Gerade diese Individualität gehört für uns zu diesen Fröschen dazu. Dazu kommt ein Verhalten, das man bei einem Foto nicht sieht. Die Tiere erkunden ihr Terrarium, besetzen bevorzugte Bereiche, kommunizieren miteinander und können bei passenden Bedingungen ihr vollständiges Balz- und Brutpflegeverhalten zeigen. Ein schöner Frosch ist das eine – ein Tier mit interessantem Verhalten macht für uns den Unterschied. Unsere Empfehlung für die Einrichtung Für Oophaga pumilio „Bastimentos Gold Dust“ würden wir das Terrarium dicht bepflanzen und möglichst viel dreidimensionale Struktur schaffen. Eine TERRAWALL kann zusätzliche Kletter- und Aufenthaltsfläche bieten und gleichzeitig zur Aufnahme von Pflanzen genutzt werden. Bromelien, tropische Rankenpflanzen, Lianen und natürliches Zierholz ergänzen die Einrichtung. Springschwänze und Asseln unterstützen als Bodenpolizei ein bioaktives System. Eine zuverlässige Beregnung erleichtert die Versorgung der Pflanzen und hilft dabei, ein stabiles tropisches Mikroklima aufzubauen. Trotzdem gilt: Das beste Terrarium ist nicht das mit der meisten Technik, sondern das, dessen Klima langfristig stabil funktioniert. Für wen eignet sich Oophaga pumilio „Bastimentos Gold Dust“? Wir empfehlen diese Tiere vor allem ambitionierten und erfahrenen Pfeilgiftfroschhaltern, die Wert auf ein naturnahes Terrarium und die Beobachtung des natürlichen Verhaltens legen. Wer bereit ist, sich mit Kleinstfutter, Terrarienklima und den besonderen Ansprüchen von Oophaga auseinanderzusetzen, bekommt mit Bastimentos Gold Dust eine interessante Form von Oophaga pumilio, bei der neben der Optik vor allem das Verhalten begeistert. Bastimentos Gold Dust auf einen Blick Art: Oophaga pumilio Bezeichnung: Bastimentos Gold Dust Familie: Dendrobatidae Herkunft: Bocas del Toro, Panama Aktivität: tagaktiv Terrarium: dicht bepflanztes, stark strukturiertes Regenwaldterrarium Temperatur: ca. 24–26 °C am Tag Futter: Drosophila, Springschwänze und geeignetes Kleinstfutter Besonderheit: intensive Brutpflege mit Versorgung der Kaulquappen durch Nähreier Haltung: für ambitionierte und erfahrene Pfeilgiftfroschhalter

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