Meprylcain – Ester-Lokalanästhetikum
Meprylcain (2-Methyl-2-(propylamino)propylbenzoat, ehemals Oracaine) ist ein Ester-Lokalanästhetikum, das historisch in der Zahnmedizin verwendet wurde und heute gelegentlich im Markt für Research Chemicals auftaucht. Wirkungsweise: Blockiert spannungsabhängige Natriumkanäle und verhindert die Weiterleitung von Schmerzsignalen (starke lokale Betäubung). Besitzt keine relevante dopaminerge Wirkung und ist daher pharmakologisch kein echtes Psychostimulans. Toxizität & Gefahren: Bei systemischer Aufnahme oder Überdosierung drohen schwere kardiale Reizleitungsstörungen (Arrhythmien), Krampfanfälle, allergische Reaktionen (typisch für Benzoesäureester) sowie Gewebeschäden an den Schleimhäuten.
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