Kristinus Szürkebarat 2024
Die Grauburgunderreben – nichts anderes heißt Szürkebarát auf Ungarisch – für den Kristinus Szürkebarát 2024 stammen aus dem Weingarten Kéthelyihegy in der ungarischen Weinbauregion Balatonboglár am Südufer des Plattensees. Der Grauburgunder wurzelt hier auf Lehm, Löss und Kalkstein und der Weingarten wird von Florian Zaruba, Laszlo Dober und ihrem kleinen Team nach Demeter-Richtlinien gehegt und gepflegt. Nach der Handlese wurden die Trauben sortiert und entrappt. Nach mehreren Tagen Maischestandzeit (und -gärung) wurde der Wein abgepresst und in Amphoren umgezogen, wo er auch für 18 Monate reifen konnte, bevor er unfiltriert und ungeschönt mit etwas Füllschwefel auf die Flaschen gebracht wurde. Gefüllt wurden nur 1.480 Flaschen. Der Szürkebarát von Kristinus zeigt sich in einem trüben Bernsteinton im Glas. Er verströmt den Duft von oxidierter Apfelschale, Kamille, ist leicht nussig und hat etwas von gedörrter Quitte sowie Orangenzeste. Am Gaumen hat der Pinot Gris von Kristinus einen deutlichen, jedoch nicht unangenehmen Gerbstoff sowie eine milde Säure. Der Nachhall ist lang und kräuterwürzig. Probiert ihn gern, mit gehöriger Luftzufuhr, zu würzigem Hartkäse mit eingelegter Apfelpaprika und Salami.
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