<span class="title-botanisch">Filipendula ulmaria |</span><span class="title-deutsch">Mädesüß Bio-Pflanze</span>
Wiesen-Mädesüß | Filipendula ulmaria (L.) Maxim. | Spierstaude | Metkraut | ImmenkrauseMehrjährig | EuropaWinterhart bis -30 °C50 cm (Blatt) | bis 150 cm (Blüte)50 cmHorstbildend mit Ausläufern | AufrechtVI–VIII | Juni bis August | InsektenweideWeiß | CremeBlüte | Blatt | Tee | Schnittblume | DuftendSonne | HalbschattenLehmig | Nährstoffreich | Humos | Feucht bis Nass | KalkhaltigMittelzehrerGR | 3 | so-hs Aus den üppigen Blütenständen isolierten Chemiker im 19. Jahrhundert erstmals den Naturstoff Salicin, der als direktes Vorbild für die Entwicklung des weltweit bekannten Schmerzmittels Aspirin diente. Der volkstümliche Name rührt von der historischen Praxis her, frisch geerntete Blüten zum Aromatisieren und Süßen von Met und Fruchtweinen zu verwenden. Zudem streute man die intensiv duftenden Pflanzenteile im Mittelalter auf den Fußboden von Wohnräumen, um muffige Gerüche zu vertreiben und festlichen Anlässen eine frische, vanilleartige Note zu verleihen.
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