Pulsatilla pratensis / Wiesen-Kuhschelle

Pulsatilla pratensis / Wiesen-Kuhschelle

Brand: WildLand
SKU: WS-0331
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Die Wiesen-Küchenschelle (Pulsatilla pratensis) ist eine seltene und besonders schützenswerte heimische Wildstaude, die mit ihren eleganten, nickenden Glöckchenblüten im Frühling ein faszinierendes Bild abgibt. Diese mehrjährige, horstbildende Staude gehört zu den wertvollsten Frühblühern im Naturgarten und ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder naturnahen Gartengestaltung. Als in Deutschland unter Naturschutz stehende Art leistet sie im Garten einen direkten Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. Von April bis Mai entfaltet die Wiesen-Küchenschelle ihre bis zu 5 cm großen, schwarz-violetten Blüten, die geheimnisvoll nach unten nicken und von einem seidigen, silberweißen Haarkleid umgeben sind. Im Anschluss an die Blüte entwickelt sie dekorative, federartige Fruchtstände, die den Zierwert bis in den Sommer verlängern. Mit einer Wuchshöhe von 10–30 cm eignet sie sich hervorragend für Steingärten, Magerbeete, Trockenwiesen und sonnige Beetränder. Standortansprüche Die Wiesen-Küchenschelle ist eine typische Pflanze kontinental geprägter Trockenrasen und Magerwiesen. Im Garten stellt sie klare, aber unkomplizierte Ansprüche an ihren Standort: Licht: Vollsonnig – die Pflanze ist äußerst lichtliebend und entfaltet nur an offenen, warmen Standorten ihr volles Potenzial. Boden: Durchlässig, sandig bis steinig, nährstoffarm und kalkhaltig. Ideal sind magere, humose Substrate mit guter Drainage. Feuchtigkeit: Trocken bis frisch. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden – sie führt schnell zu Wurzelfäule. Winterhärte: Sehr gut frosthart (bis ca. −28°C). Als heimische Wildpflanze bestens an mitteleuropäische Winter angepasst. Ideale Verwendung: Steingarten, Alpinum, Magerbeet, Kiesgarten, Trockenmauer, sonniger Beetrand, Naturgarten. Pflege – Weniger ist mehr Die Wiesen-Küchenschelle gehört zu den ausgesprochen pflegeleichten Wildstauden. Nach dem Einwachsen benötigt sie kaum zusätzliche Aufmerksamkeit: Nicht düngen – Nährstoffreichtum schadet ihr. Nur bei längerer Trockenheit im Frühling gießen. Die Staude zieht sich nach der Samenreife von selbst zurück. Ein Rückschnitt der abgestorbenen Pflanzenteile erfolgt erst ab Ende März, handbreit über dem Boden. Empfohlene Pflanzpartner im Naturgarten Die Wiesen-Küchenschelle harmoniert hervorragend mit anderen heimischen Trockenrasen-Arten: Wiesensalbei (Salvia pratensis), Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum), Thymian (Thymus praecox), Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), Federgräser (Stipa) oder niedrige Sedum-Arten. Diese Kombinationen schaffen naturnahe Pflanzbilder mit dauerhaftem ökologischen Wert.

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